Jeder Text - ob verschlüsselt oder nicht - ist vollgespickt mit Zahlen. Wir wissen es nur nicht. Oder besser: wir haben diesen einst zum Verschlüsseln benutzten Trick längst vergessen. Vielleicht hilft Euch aber das wieder auf die Sprünge:
I V X L C D M
1 5 10 50 100 500 1000
Römische Zahlen sind Buchstaben! Wenn man etwas auf seine Schreibweise achtet, lassen sich damit ganz einfach Zahlen verbergen!

+ + + H o m e p a g e v o n B e n j a m i n C a s e
Methode 1:
Erste Centurie, Vers 1:
Sucht man z.B. in Vers 1/1 nach diesem Schema alle römi-schen Zahlen,
dann ergibt sich in der Addition aller römischen Ziffern am Ende die Zahl
4524 (bzw. 5181, wenn man alle Ergebnisse aus den vier Zeilen von rechts nach
links lesen und dann addieren würde).
Dieser Kniff wurde in der Epoche des Nostradamus gerne von Astrologen benutzt. So wurden zum Beispiel aus dem Namen einer Person die römischen Zeichen herausgepickt, die Sum-me erechnet, durch 29 dividiert und die Ergebnisse dann ins Radix (Geburtshoroskop) der betreffenden Person eingetra-gen. Schauen wir uns einmal den ersten Vers an:

Beispiel 1. Zeile: I=1, D=500, I=1, C=100, D=500 : 1.102
Beispiel 2. Zeile: L=50, L=50, L=50, L=50, D=500, I=1 : 701
Beispiel 3. und 4. Zeile: Dein Job! :-)
Vers 1/1 könnte praktisch die Schlüsselzahl für die erste Centurie
bilden. Alle anderen Werte auf den restlichen 99 Voraussagen könnten
dann mit dieser Basiszahl verrechnet werden. Vielleicht zusätzlich noch
mit 3797. Man muss das alles ausprobieren.
Methode 2:
Es geht auch noch einfacher: Die Menge der römischen Zahlen
könnte - pro Zeile zusammengerechnet - am Ende einen vier-stelligen Wert
bilden, der zur Berechnungsgrundlage für die restlichen Vierzeiler wird.
Im oberen Beispiel sind das also in der ersten Zeile 5, in der zweiten 6,
in der drit-ten Zeile 8 und in der vierten Zeile wieder 6 römische Zahlen.
Damit könnte der Basiswert bei 5686 liegen.
Methode 3:
Jeweils die erste römische Zahl in einem Vierzeiler gibt den Ton an.
Das hätte den Vorteil, dass Nostradamus danach keine Rücksicht mehr
auf andere römische Zahlen nehmen musste. Im oberen Beispiel wären
das in der ersten Zeile I=1, in der zweiten Zeile L=50, in der dritten Zeile
L=50 und in der letzten Zeile I=1, also 150501 oder ohne Nullen:
1551 als Ausgangswert.
Es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten, an Hand der römischen
Ziffern nach einem möglichen Schlüssel zu fahn-den. Ich bin sicher,
ihr werdet da noch ganz andere Wege entdecken...
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Benjamin Case