"Tedora
lebt seit einigen Jahren in Paraguay.
Sie setzt sich dort für die Rechte der Indianer ein
und leistet Direkthilfe in den Indio-Reservaten..."
edora hilft wo immer es geht...
Tedora und die Maka-Indios
Früher lebten die Maká von der Jagd und dem Fischfang. Inzwischen
bestimmen Lethargie und das Basteln von bunten Perlenketten für die wenigen
Touristen des Reservats ihren Alltag. Erbarmungswürdi-ge Hütten,
einige Toiletten aus schwarzen Plastikplanen, ausgemer-gelte Köter und
einige wenige schattenspendende Mangobäume be-stimmen das Bild der beiden
kleinen Dörfer.
Die wenigen Tagesbesucher, meist argentinische Touristen, berap- pen ein paar
Guaranies (Landeswährung) beim Fotografieren oder wenn die Maká-Männer
für sie tanzen; die Frauen sitzen schweigend in einigen Touristeneckchen
in der Hauptstadt und versuchen ihre Halsketten (aus bunten Bohnen) oder selbst
gewebten Täschchen und Hüftgurte an den Mann zu bringen. Das alles
reicht nicht einmal für das Notwendigste.
Um die schlimmste Not zu lindern, besucht Tedora mehrmals in der Woche das
Reservat und hilft mit umfangreichen Lebensmittelpake-ten, Schulheften für
die Kinder, gesammelten Kleidungsstücken usw. etwas Sonne in das Elend
der von der Welt vergessenen Indios zu bringen....

Von
den einst 18 Indianerstämmen Paraguays meist nomadisierende Indios
existiert heute nur noch ein Häuflein von rund 25.000 Menschen.
Zu den größten Stämmen gehören die Indios vom Stamm der
Lengua (ca. 11.000). Die Guaná (95 Seelen) bilden den kleins-ten
Stamm. Die einstigen Chaco-Indianer, die Maká, wurden während des
Chacokrieges (1932 35) von General Belaieff, einem Paraguayer mit einem
aus Russland stammenden Vater, auf eine Insel im Rio Paraguay, nahe der Landeshauptstadt
Asunción, ge-bracht, wo sie bis in die 80er Jahre ein trauriges Da-sein
zu fristen hatten.
Heute leben die Maká in einem Reservat, ca. 10 Kilo-meter von Asunción
entfernt, und nichts an ihrer Situa-tion hat sich verbessert...
Derzeit
arbeitet sie an einem Selbsthilfepro-gramm, welches helfen soll, das wenige
zu-gewiesene Land besser anzubauen und zu nut-zen ein sinnvolles Programm,
von dem zu hoffen ist, dass es mit dazu beiträgt, die Maká unabhängig
und in Frieden leben zu lassen.
Spenden,
um Tedoras Arbeit zu unterstützen, sind sicherlich will-kommen. Sie helfen
damit wirklich den Ärmsten der Armen...
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