
"Die Welt der weißen Menschen hat verlernt zu sehen, zu fühlen,
zu beten. Sie zerstören ihre Mutter, die Erde, und sie hören nicht
auf da-mit, weil es einfacher ist, wegzusehen oder zu nicken, statt für
die Welt ihrer Kinder zu kämpfen. Der Zorn der Erdenmutter ist groß
und sie träumt verbittert von süßer Rache. Glühende Hitze,
schreckliche Kältewellen, Stürme von einer unermesslichen Kraft,
Überschwem-mungen durch Regen und Flüsse brechen über die Menschheit
her-ein.
Ich sehe große, alte Kirchen und ehrwürdige Häuser in den
Städten Europas. Viele Fahnen wehen im Wind, man feiert ein Fest und
Men-schen aus allen Nationen und aller Hautfarben sind gekommen, um daran
teilzunehmen. Ich sehe das blasse Gesicht des Bösen, ein Gedemütigter,
der seine Rache auskosten will. Rauch, Feuer wie ein Blitz und das Schreien
der Sterbenden. Ein Jahr später, wenn die Bäume bei euch
ihre Blätter verlieren und doch die Sonne eure Glie-der wärmt, spricht
man um eine verruchte Tat mitten in ihrer Auf-deckung. Dann, kurz darauf,
die bleierne Wolke der Lähmung und des Schreckens und des Entsetzens
unter den Menschen! Es kommt zu plötzlich und unerwartet!
Im kommenden Jahr jedoch (2005) sehe ich die Hoffnungslosigkeit in vielen
Ländern wachsen. Das ist das Jahr des Mannes ohne Stimme. Man betet für
ihn und eure Göttern werden es erhören. Doch der Funke seines Lebenswillens
allein genügt nicht. Betet weiter, Men-schen, denn er betet auch für
euch, die ihr gelenkt werdet vom Irdi-schen, der euren Untergang sehen möchte.
Euer Geld stinkt bis in die Tiefen der Finsternis, ihr Weißen! Es führt
euch durch ein Tal von Wünschen, verlorenen Hoffnungen und Tränen!
Ihr solltet damit begin-nen, wieder für euch und eure Kinder selbst Früchte
zu pflanzen und den eigenen Acker zu bestellen oder ihr müsst um die
Suppe eurer Nachbarn betteln! Ich sehe so viele arme Menschen unter Dicken,
dass es mir sonderlich vorkommt. Zehn Arme um einen Fetten eine seltsame
Welt, wo Millionen von Menschen wie an der Kette eines Hundeführers laufen
und von der Hoffnung auf eine bessere Zeit zehren. Es gibt kein Zurück
in die Zeit der Fülle, nur noch ein Vor-wärts in die bleierne Zeit
von Kompromissen und Hoffnungen. Was war, ist gewesen was kommt, wird
nie das Gleiche sein!
Und das ist die Reihenfolge:
Der Mann ohne Stimme Das Land in Schnee und Eis Der Habicht
kommt zum Heucheln Die Armen werden ärmer Der Schreck der
ersten Blumen Die Enthüllung Das grinsende Kamel verliert
sein Lächeln Sturm, Regen, Wasser Weißer Rauch
Ein Volk blutet aus Aufbegehren im Olivenland Das Treffen der
Könige Der Habicht kräht ab jetzt drei mal Umkehr
beim Bibelvolk...
Es wird so sein, denn ich habe es so gesagt, wie es mir die Ahnen auftrugen.
Es wird so ein und glaubt, mir: es gab schon bessere Jah-re als dieses! Schließt
die Augen und öffnet euren Geist für die Wahrnehmungen, die auch
ich sehe. Schließt die Augen und sprecht zu mir ich werde bereit
für euch sein und euch antworten, wenn eure Stimme zu mir dringt..."
Achatá hé im November 2004
