
Tedora bat ihren Mann damals, schneller zu fahren, da sie wisse, dass die
Brücke einstürzen werde. Dieser, später auch einige Be-kannten,
spöttelten natürlich. "Du mit Deinen komischen Visionen!"
und: "Jede Brücke, aber nicht ausgerechnet die alte Reichsbrücke!
Das ist noch echte österreichische Wertarbeit!"
Und dann passierte es eben doch vier Tage später! In den frühen
Morgenstunden stürzte das alte Denkmal österreichischer Wertar-beit
in voller Länge in sich zusammen. Glück im Unglück: Da es erst
kurz vor 5.00 Uhr morgens war, befanden sich nur vier Fahrzeuge auf der Brücke
(der Durchschnittsverkehr lag bei 18.000 Fahrzeugen pro Tag), von denen nur
zwei abstürzten. Der Fahrer eines leeren Stadt-busses konnte gerettet
werden, ein anderer Mann ertrank. Es gab nur dieses eine Todesopfer
der Fahrer eines Lieferwagens!
Das Unglück von Tschernobyl
Tedora lebte bereits einige Jahre in Deutschland, hatte aber noch zahlreiche
Kontakte zu Freunden in Österreich. In den ersten Jahren besuchte sie
daher rege mehrmals im Jahr ihre früheren Bekannten. Für Ende April
hatte sie wieder ein Wochenende in Wien geplant, doch dann hatte sie mittwochs
davor eine ungeheuerliche Vision: Sie sah einen hellen Lichtblitz, eine mächtige
Explosion und danach wie Hunderte von Menschen sich in Ihrer Pein am Boden
wälzten und wie sich eine Giftwolke vom Osten über Österreich
auszubreiten be-gann...
"Ich bekam fürchterliche Angst vor dieser Giftwolke und ging sofort
in den Garten, um meine angepflanzten Kräuter im Garten abzudecken oder
abzuschneiden. Aber dieses Mal behielt ich das Geheimnis für mich. Ich
wollte nicht noch einmal verspottet werden. Ich sagte den Besuch in Wien ab,
weil ich mich angeblich nicht wohl fühlte..."
Am 26. April 1986, nur vier Tage später, kam es dann zu dem er-schütternden
Supergau des Atomkraftwerks in Tschernobyl unter dem auch die angrenzenden
Länder zu leiden hatten auch Öster-reich wurde von den Ausläufern
der radioaktiven Giftwolke heimge-sucht...
Blicke in die Zukunft
Tedora, Mitteilungen, Blatt 14, 9. Januar 2004:
"Es wird das Jahr der schlimmen Wasser werden! Begleitet von nie gekannten
Wirbelstürmen wird man in Asien im Regen ertrinken. Ich sehe viele, viele
Tote und überall Wasser! Dann mächtige Wirbel-stürme über
Amerika und schließlich eine blaue Wasserwand, die wie ein Dämon
die Menschen von der Erde spült. Unfassbar, ich hoffe, ich irre mich!
Soviele Seelen werden sonst sterben! Die Sonne scheint und dann bäumt
sich das Wasser auf! Dazwischen ein Weih-nachtsbaum, der von einem Strudel
fortgesogen wird Ruinen, Schlamm, Berge von Toten. Es macht mir Angst
und ich kann es nicht einordnen, was ich da sah. Gott, wenn es dich gibt,
mach, dass ich mich diesmal irre..."
Inzwischen hält Tedora ihre Visionen schriftlich fest und hinterlegt
oder sammelt diese. Seit kurzem findet man diese nun auch im In-ternet, so
dass jeder von uns die Möglichkeit hat, ihre Voraussagen zu überprüfen.
